Was kann die Sozionik?



Mit sozionischem Wissen und Methoden kann man:

 

  • Eigene und fremde Talente, Fähigkeiten und Bedürfnisse besser verstehen, kennenlernen, erkennen.

  • Den Informationsaustausch zwischen Menschen besser verstehen.

In die Praxis umgesetzt eröffnet das vielfältige Möglichkeiten. Wollten Sie nicht schon immer einen besseren Überblick über eigene und fremde Talente, Fähigkeiten und Bedürfnisse haben? Ihren Partner besser verstehen? Ihre Kollegen? Und zwar nicht nur das, was sie sagen, sondern auch dass, worüger sie schweigen? Ihre Kinder besser fördern? Wollten Sie nicht wissen, wie die Chancen einer langfristigen Beziehung zwischen zwei Menschen sind? Wollten Sie nicht einen besseren, interessanteren, sichereren Arbeitsplatz haben, der ihre Bedürfnisse besser erfüllt und weniger Stress verursacht? Wollen Sie aus einem Burnout-Syndrom rauskommen und nie wieder in diesen reinrutschen? Wollten Sie wissen, wann und warum die Midlife-Krisis kommt? Wollten Sie den Unterschied zwischen Planenmenschen und Spontanmenschen erfahren und besser nutzen?

Und als Sahnehäubchen zum Spaß - wollen Sie nicht wissen, ob Sie introvertiert oder extravertiert sind? In der Psychoglie werden Sie keine Antwort auf diese beliebte Frage finden.

 

Die tiefe Untersuchung, Modellierung und Prognostizierung der zwischenmenschlichen Beziehungen in Paaren und Gruppen stellt übrigens laut Alexander Bukalov zur Zeit (2016) ein Alleinstellungsmerkmal der Sozionik da.

 

 

Was ist Sozionik und woher kommt sie?

 

Die Sozionik ist ein modernes psychologisches Werkzeug, um verschiedene Denkarten und die Kommunikation zwischen Menschen besser zu verstehen und zu nutzen.

 

Grundzüge der Sozionik wurden in den 1970-1980er unter der Leitung der litauischen Forscherin Aušra Augustinavičiūtė (Auschra Augustinawitschute) entwickelt. Die Sozionik greift zwar auf die Psychologischen Typen von C.G.Jung zurück (1923), erforscht aber den Informationsaustausch zwischen Menschen und konnte erst mit dem Aufkommen der Informatik in den 1950ern und mit der Idee von Informationsmethabolismus (Antoni Kepinski, 1960er) entstehen. 1998 hat Tatiana Prokofieva den Zusammenhang zwischen dem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung von Erik Erikson und den psychischen Funktionen in der Sozionik beschrieben. Später hat sie auch gezeigt, dass die Grundformen der Angst nach Fritz Riemann während der Enticklung der schwachen psychischen Funktionen geformt werden.

Einige theoretisch vorhergesagten Kleingruppen wurden bis heute nicht entdeckt oder sind nicht auseichend erforscht. Die Sozionik bietet noch ein breiter Betätigungsfeld für Psychologie-Forscher.

 

 

Wie ist die Situation mit der Sozionik?

 

Über den Status der Sozionik, ob es eine eigene Wissenschaft ist oder nicht, wird aktuell heiß diskutiert, vor allem von Nicht-Spezialisten(*), eine Antwort steht noch aus. Sicher wird man das erst in 30-50 Jahren sagen können. Ob sie eine offizielle Wissenschaft wird, eine Art Management-Lehre, oder dieses Wissen in anderen, neueren Wissenschaften aufgehen wird, kann man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen. Fest steht jedoch, dass die Sozionik sehr interessante und nützliche Werkzeuge zur Verfügung stellt. Das sozionische Wissen liefert zwar zahlreiche Tips, oft aber keine fest in Beton eingegossenen Lösungen. Es ist wie das Lesen: einmal gelernt, nutzt man es immer wieder, aber man ließt natürlich unterschiedliche Bücher und meistert unterschiedliche Situationen. Und man hat einen Vorsprung vor Leuten, die nicht lesen können. :-)

 

Offiziell gibt es Zertifizierungsstellen, Diplome, jährliche Konferenzen, einen Wissenschaftsrat und das Internationale Institut für Sozionik in Kiev unter der Leitung von Alexander Bukalov. Es werden auch Fachzeitschriften verlegt. Häheres können Sie bitte der Wikipedia entnehmen. Ein größeres Problem im russischsprachigen Raum ist, das Sozioniker keine geschützte Berufsbezeichnung ist und so auch Laien ohne ausreichende Ausbildung und Wissen sich als Spezialisten ausgeben können. Dieser Zustand schadet dem Ansehen der Sozionik sehr.

 

In Deutschland ist die Sozionik nahezu unbekannt. Es gibt kein deutsches Buch und keine Kurse auf Deutsch. Die Sprachbarriere verhindert den Wissenstransfer. Führende Sozioniker und Autoren aus Kiev und Moskau können kein ausreichendes Deutsch, um Kurse anzubieten. Ein gutes Lehrbuch aus dem Russischen zu übersetzen ist teuer. In Deutschland lebende Spezialisten wie Igor Weißband, Lüdmilla Schneider und ich gehen hauptberuflich anderen Beschäftigungen nach und planen aktuell nicht, die Sozionik zu unterrichten.

 

(*) Spezialisten nutzen sie in der Praxis und machen sich weniger Sorgen, welches Aushängeschild die Sozionik trägt.

 

 

Gibt es Hoffnung?



Mir ist der Mangel an sozionischem Wissen und der Bedarf an der Harmonisierung und Pflege der eigenen Psyche sowie Beziehungen zu anderen Menschen bekannt. Ich spiele mit Gedanken, ein Buch über die sozionischen Grundlagen zu schreiben, dieses ist jedoch nicht sicher. Eventuell komme ich dazu, in 2017 einige Kapitel zu schreiben und sie separat zu veröffentlichen. Sie können sich in die Mail-Liste rechts oben eintragen. Ich verschicke aktuell keine Newsletter, aber wenn ein Kapitel fertig wird, werde ich Sie darüber informieren.

 

 

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